Amtsgericht Gelsenkirchen: Vollpfosten des Monats Juni 2021 – Richterin Huthmacher

Richterin Huthmacher erhält nun den allseits geschätzten Preis, unseren VOLLPFOSTEN DES MONATS, bereits zum 2. mal, und sie hat ihn wirklich redlich verdient.

Für mich ist ja 2 und 2 vier. Das bekomme ich auch noch ohne jegliches Studium hin. Manche scheinen mit so einfachen Sachen damit aber Probleme zu haben, und das trotz jahrelangem Studium.

Zu den einfachen Sachen gehört z. B. auch, wann Zeugen eine Zeugenentschädigung erhalten. In dieser einfachen Sache kamen Frau Huthmacher und ich auch wieder nicht zum gleichen Ergebnis. Und wer hatte am Ende recht?

Bereits im August 2020 gab es eine Gerichtsverhandlung mit dieser Richterin. Schon damals verdiente sie sich eindrucksvoll den Titel VOLLPFOSTEN DES MONATS.

Damals hob sie ein Gewaltschutzverfahren auf, mit der Begründung, dass ein 18-Jähriger einen Rollstuhlfahrer zwar geschlagen habe, aber nicht feste. Hier das Video von dem Vorfall. Man sieht wie aggressiv der 18-Jährige bei dem Vorfall war, und dass es vor Anfang an eine Notwehrsituation für den Rollstuhlfahrer gab.

Zunächst boxte der Angreifer den Rollstuhlfahrer mit seinem rechten Gipsarm, dann versuchte er einen Kopfstoß. Auch wenn der nicht erfolgreich war, oder nicht beendet wurde, hätte dies bereits eine Abwehrreaktion des Rollstuhlfahrers gerechtfertigt. Es gab dann noch den Angriff mit dem linken Arm, der eine Abwehrreaktion rechtfertigte, völlig egal, ob der Angreifer hier sehr fest, fest, oder nur leicht zuschlug.

Für die Aufhebung des Gewaltschutzbeschlusses gegen den Angreifer, und die schwachsinnige Begründung, bekam die Richterin dann ihren ersten VOLLPFOSTEN DES MONATS.

Das sollte aber nicht die einzige Unfähigkeit der Richterin an diesem Tag gewesen sein.

Der Rollstuhlfahrer hatte auch eine Zeugin dabei. Wie in Gewaltschutzverfahren üblich, wurde die Zeugin nicht vom Gericht geladen, sondern als präsente Zeugin mitgebracht. Die zeugin wurde auch von der Richterin angehört. Natürlich stehen Zeugen dann auch ein Zeugengeld, als Aufwandsentschädigung zu. Richterin Huthmacher erklärte während dem Termin, dass die Zeugin nur eine präsente Zeugin wäre, und ihr deshalb angeblich kein Zeugengeld für ihre Aufwendungen zustehen würde. Der Rollstuhlfahrer widersprach. Er teile der ausgezeichneten (VOLLPFOSTEN DES MONATS) Richterin mit, dass auch präsenten Zeugen ein Zeugengeld zusteht, wenn diese vom Gericht angehört wurden.

Studierte Juristen haben manchmal ein Problem damit, wenn der normale Bürger ihnen das Recht erklären muss, und deshalb verweigerte die Richterin über Monate die Bewilligung und Auszahlung von dem beantragten Zeugengeld.

Die Zeugin erinnerte dann 2021 an das fehlende Zeugengeld, und die Kostenbeamtin bekam dann doch noch nach 8 Monaten die Unterlagen zur Bearbeitung auf den Tisch. Im Juni 2021, also nach ca. 10 Monaten wurden dann über 200 Euro an die Zeugin ausgezahlt. Eine WIN-WIN-Situation für alle.

Der Rollstuhlfahrer hatte recht, die Zeugin bekam ihre Auslagen erstattet, und Richterin Hutmacher bekommt mal wieder den Titel VOLLPOSTEN DES MONATS:

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