Staatsanwaltschaft Essen: Vollpfosten des Monats NOVEMBER 2020 – STAATSANWÄLTIN KAUFMANN

Die STAATSANWALTSCHAFT ESSEN hat den Titel VOLLPFOSTEN DES MONATS eigentlich beinahe jeden Monat verdient.

Wir haben den amtlichen Zentralregisterauszug von Herrn Bernd Schreiber eingesehen. Dort gibt es keinerlei Einträge. Dennoch berichtet Herr Schreiber, dass er regelmäßig Anklagen von der Staatsanwaltschaft Essen erhält. Offenbar ist denen nichts zu blöd, um gegen Herrn Schreiber vorzugehen.

Z. B. ist bekannt, dass ein Polizist bei einer Inobhutnahme einen 12-jährigen Jungen getreten hat. Wer nun glaubt, die zuständige Staatsanwaltschaft hätte den Polizisten wegen Körperverletzung angeklagt, weil es von dem Vorfall sogar ein Video gab, und dort der Tritt eindeutig zusehen ist, der irrt aber gewaltig.

Lieber klagte man Menschen an, die das Verhalten des Polizisten, des Jugendamtes, des Familiengerichts und natürlich der Staatsanwaltschaft, kritisierten. Auch die Staatsanwaltschaft Essen erhob mal wieder Anklage gegen Herrn Schreiber, der das Strafverfahren wegen angeblicher Beleidigung des Polizisten aber am Ende wieder gewann.

Im Gegenzug geht die Staatsanwaltschaft Essen aber gerne hin, und stellt sämtliche Strafanträge von Herrn Schreiber ein.

So gab es z. B. einen Strafantrag gegen Robin O., wegen Verstoß gegen die Corona-Regeln. Dabei ging es nicht um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat. Die Staatsanwaltschaft Essen stellte das Ermittlungsverfahren ein.

Eine weitere Strafanzeige gab es gegen Robin O., weil dieser Herr Schreiber, der Rollstuhlfahrer ist, angegriffen hat. Auch dieses Verfahren stellte die Staatsanwaltschaft Essen ein, und erhob mal wieder Anklage gegen Herrn Schreiber. Das Amtsgericht Gelsenkirchen stellte dann fest, dass Herr Schreiber von Robin O. angegriffen wurde, und sich gegen diesen Angriff nur verteidigt hatte.

Ein weiteres Strafverfahren gegen Robin O. gab es wegen Nötigung, weil dieser von Herrn Schreiber die Herausgabe des Handys gefordert hatte, und ihm dabei mit Gewalt gedroht hatte. Natürlich wurde auch dieses Strafverfahren wieder eingestellt.

Wegen der Körperverletzung hatte Herr Schreiber einen Gewaltschutzantrag gestellt. Das Amtsgericht Gelsenkirchen hatte dann zwischenzeitlich einen Gewaltschutzbeschluss erlassen. Robin O. musste einen Mindestabstand von 20 Meter zu Herrn Schreiber und seiner Wohnung einhalten. Daran hielt sich Robin O. aber nicht, deshalb wurde wieder Strafantrag gestellt.

Herr Schreiber erhielt dann folgendes Schreiben von der Staatsanwältin Kaufmann

Da teilt also die Staatsanwältin Kaufmann Herrn Schreiber mit, dass das Ermittlungsverfahren gegen Herrn Schreiber eingestellt wurde. Demnach wurde gegen Herr Schreiber wegen Verstoß gegen das Gewaltschutzgesetz ermittelt.

Wie jetzt, durfte Herr Schreiber sich Herrn Schreiber und seiner eigenen Wohnung nicht mehr nähern, oder was?

Das ist ja völlig gaga, aber es kommt noch schlimmer.

2021 forderte Herr Schreiber eine Berichtigung des offensichtlich falschen Einstellungsbescheid. Dabei kam heraus, dass es nicht um ein Gewaltschutzverfahren ging, wie es in dem Schreiben steht, sondern der Täter, Robin O., bzw. sein Anwalt, hatten Strafantrag gegen Herrn Schreiber gestellt, weil der angeblich Robin O. falsch verdächtigt haben sollte. Also dieses Schreiben ist mal wieder totaler Murks.

Übrigens, die Hoffnung, dass Herr Schreiber wegen einer anderen Straftat verurteilt werden sollte, erfüllte sich bisher noch immer nicht.

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